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Urlaub mit einem fremden Kind

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Autor: | 23.07.2013

Es ist ja nicht ungewöhnlich, dass Kinder im Kindergarten oder in der Schule Freundschaften schließen. Für Sie als Eltern wird es dann spannend, wenn Ihr Kind unbedingt den Freund oder die Freundin mit in den Urlaub mitnehmen möchte. Dies kann verschiedenste Gründe haben, aber ab diesem Zeitpunkt müssen Sie so einiges beachten

In Zeiten, in denen Familien im Durchschnitt 1,5 Kinder haben ist es für Eltern oft nicht ganz einfach für das Kind einen abwechslungsreichen und spannenden Urlaub zu gestalten. Ein ganz logischer Aspekt ist hierbei, dass Kinder den ganzen Urlaub anders empfinden und das was den Kindern Spaß bereitet nicht unbedingt auch den Eltern Spaß bereiten muss. Kinder spielen gerne mit Kindern und wenn es in der Familie nur ein Einzelkind gibt, dann liegt der Gedanke schon nahe, dass vielleicht ein Freund oder eine Freundin als Urlaubsbegleitung vielleicht nahezu ideal wäre. Wenn man sich dazu entschließt mit einem fremden Kin in den Urlaub zu fahren, dann ist der erste Schritt ein Treffen mit den Eltern des Kindes. Dann muss die Reise mit den Eltern und Kindern gemeinsam geplant und abgestimmt werden.

Ganz wichtig ist wie immer das Thema Geld.

Sprechen Sie mit den Eltern des anderen Kindes von Anfang an ganz klar ab, wer was bezahlen muss. Es geht hier nicht um etwas besonderes, sondern um ganz banale Dinge wie die Kosten - Der Unterkunft / Zimmer - Das Essen / Verpflegung - Eintrittsgelder für Sehenswürdigkeiten - etc. Denken Sie immer daran, es gibt Familie die sehr stark sparen müssen und es aber nicht gerne nach außen hin zeigen möchten. Ist es Ihr Wunsch, dass das Kind mitfährt, so sollten Sie auch entsprechend großzügig sein.

Gültige Ausweispapiere

Nicht nur für sich selbst und das eigene Kind, sondern auch für das andere Kind wird natürlich der entsprechende Ausweis benötigt. Was nämlich viele nicht wissen ist, dass seit 2012 auch Kinderpässe Pflicht sind und das von Geburt an! Erkundigen Sie sich diesbezüglich bitte bei der örtlichen Behörde. Bitte prüfen Sie auch Ihren Ausweis. Das wird gerne übersehen. Bei Reisen im Innland oder in ein EU-Land sollten die standardmäßigen Ausweispapiere reichen. Reisen Sie aber in ein nicht EU-Land, dann ist der elektronische Reisepass oder sogar ein Visum von Nöten. Lassen Sie sich auch diesbezüglich von der Behörde beraten und stellen rechtzeitig die entsprechenden Anträge.

Gesundheit

Bitte sprechen Sie mit den Eltern auch das Thema Gesundheit an. Sind alle Impfungen auf einem aktuellen Stand, muss das Kind Medikamente nehmen usw.

Vollmacht für das fremde Kind

Nachdem Sie bei dem fremden Kind nicht der erziehungsberechtigte sind ist es ganz wichtig, dass Sie eine von den Eltern unterschriebene Vollmacht mit sich führen. Diese Vollmacht besteht aus folgenden Teilen: Die Adresse des mitgenommenen Kindes inkl. Telefonnummer für Rückfragen und ein Satz in dem beschrieben wird, dass Sie das Kind auf der Reise nach ...(Urlaubsort) von (Datum Anreise) bis (Datum Abreise) betreuen werden. Je umfangreicher das ganze beschrieben wird, umso besser für Sie, falls Polizei oder auch andere Behörden entsprechende Fragen stellen. Auch hier gilt wieder, geht die Reise in ein nicht EU-Land, so fragen Sie bei der Behörde nach den entsprechenden Vorkehrungen die zu treffen sind nach. Für eine Reise zu uns nach Bayern gelten hier die einfachen Regeln.

Auf der Reise

Sind Sie erst einmal unterwegs, so haben Sie auch die Aufsichtspflicht für das mitgenommene Kind. Sie müssen Regeln mit dem Kind vereinbaren und auch sicher stellen, dass diese Regeln von dem Kind auf der Reise eingehalten werden. Seien Sie sich bewusst, dass Sie die Kinder gemäß ihren Alters auf Gefahren hinweisen müssen und im Falle eines „Schadens“ auch beweisen müssen, dass Sie die Aufsichtspflicht nicht verletzt haben. Wenn all diese Dinge geklärt sind, dann werden Sie im Urlaub viel Spaß haben und Ihr Kind einen Lieblingsspielgefährten mit dabei. Somit wird der Urlaub zu einem absoluten Highlight. Abschließend sei gesagt, dass viele Erlebnisse vor großem Heimweh der Kinder schützen und telefonieren Sie als Eltern mit den anderen Eltern und weniger die Kinder. Auch das vermeidet, dass das Kind Heimweh bekommt.

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