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Sehenswürdigkeiten in Salzburg

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Autor: | 05.09.2010

In der direkten Nachbarschaft von Berchtesgaden und dem Königssee liegt die Mozartstadt Salzburg.

Auch Salzburg hat wie Berchtesgaden eine lange und sehr bewegte Geschichte in der sich immer wieder alles um das Salz gedreht hat. Aufgrund der langen Geschichte gibt es in Salzburg viele Sehenswürdigkeiten von historischem Ursprung. Verbringen Sie doch den Urlaub im schönen Berchtesgadener Land und besuchen bei Gelegenheit auch einmal diese Sehenswürdigkeiten.

Urlaub in Salzburg

Der geschichtliche Ursprung der Stadt Salzburg in Österreich beginnt bereits in der Jungsteinzeit. In dieser Zeit entstanden die ersten Siedlungen im heutigen Salzburger Stadtgebiet entlang der Salzach. Die urkundliche Erwähnung Salzburgs fand durch einen erzbischöflichen Stadtrichter bereits 1120 statt. Somit ist Salzburg die älteste Stadt im gesamten heutigen Österreich. Diese lange Geschichte ist die Basis für die vielen Sehenswürdigkeiten, die Salzburg heute den Touristen aus aller Welt bietet.

So befindet sich der weltweit älteste Zwergengarten in Salzburg, nämlich in der Schlossanlage des Mirabellgartens. Auch die älteste bzw. eine der ältesten Alleen befindet sich in dieser Stadt, nämlich die Hellbrunner-Allee im Stadtgebiet. Die historische Altstadt hat aber noch mehr zu bieten. So befindet sich der älteste Straßentunnel von ganz Österreich ebenfalls im Stadtgebiet von Salzburg. Wer weiter sucht, findet auch den ältesten mittelalterlichen Wasserstollen von ganz Mitteleuropa und die älteste noch erhaltene Standseilbahn der Welt. Das ist der heute, natürlich in modernisierter Form noch betriebene Reißzug auf die Salzburger Burg, die offiziell natürlich Festung Hohensalzburg heißt.

Die Sehenswürdigkeit Festung Hohensalzburg

Die erste Erwähnung der Burg war im Jahr 1077. In diesem Jahr wurde die ursprüngliche Burganlage hoch über Salzburg von Erzbischof Gebhard erbaut bzw. fertig gestellt. Sehr umfangreiche Umbauarbeiten bzw. Erweiterungen lies der Erzbischof Leonhard von Keutschach durchführen. Heute ist die Salzburger Burg die größte vollständig erhaltene Burg in ganz Mitteleuropa und zugleich das Wahrzeichen der Mozartstadt Salzburg.

Natürlich war der ursprüngliche Zweck dieser Anlage nicht ein Wahrzeichen zu schaffen, sondern eine Schutzanlage für die Bevölkerung und natürlich für die hohe Geistlichkeit zur Verfügung zu haben. So war die Burg im 15. und 16. Jahrhundert der ideale Zufluchtsort, als während der Wirren des so genannten Ungarischen Krieges und der Salzburger Bauernaufstände Salzburg immer wieder in Kampfhandlungen verwickelt war. Während dieser Zeit wurde auch der Palast in der Festung erweitert und das Zeughaus sowie der Schüttkasten erreichtet.

Auch im inneren der Salzburger Burg wurde immer wieder umgebaut, saniert und verschönert. So wurden herrliche gotischer Schnitzereien und ornamentale Malereien angefertigt, die heute noch den goldenen Saal und die Goldene Stube schmücken. Auch ist es in der gesamten Geschichte der Festung oberhalb von Salzburg nie einem Angreifer gelungen, die Burg einzunehmen. Aber die Nutzung hat sich schon des Öfteren gewandelt. So war die Salzburger Burg nicht nur der Herrschersitz der Fürsterzbischöfe sondern diente auch als Kaserne und Gefängnis genutzt. Heute können Sie als Tourist einen Ausflug nach Salzburg unternehmen und die Festung besuchen.

Sehenswürdigkeit: Das Geburtshaus von Wolfgang Amadeus Mozart

In der Getreidegasse 9 befindet sich das Gebäude, in dem die Künstlerfamilie Mozart von 1747 bis 1773 in Salzburg gewohnt hat. Die Wohnung hat sich im dritten Stock befunden und in dieser Wohnung ist im Jahr 1756 auch Wolfgang Amadeus Mozart geboren. Er lebte also 17 Jahre in dieser Wohnung in der Getreidegasse, die heute einer der Publikumsmagnete im touristischen Salzburg darstellt. Bereits am 15. Juni 1880 errichtete die Mozart-Stiftung in diesem Haus erstmals ein Museum zu Ehren des musikalischen Genies. Natürlich hat sich das Gesicht es Museums, das sich in der Nähe des Salzburger Domplatzes befindet im Laufe der Jahre stark gewandelt, zumal viele tausende Besucher jährlich das Geburtshaus von Wolfgang Amadeus Mozart besuchen und somit auch der Anspruch der Museumsbetreiber von Jahr zu Jahr steigt. Im Mozart-Museum befinden sich neben historischen Instrumenten, Urkunden und Erinnerungsstücken auch Bilder des berühmten Künstlers und das Clavichord, die Kindergeige von Wolfgang Amadeus.

Mozarts Wohnhaus

Obwohl der Auszug der Familie Mozart aus der Getreidegasse erst im Jahr 1773 erfolgt ist, wurde bereits im Dezember 1765 innerhalb der Familie über einen Auszug nachgedacht, da die Räumlichkeiten in der Bestehenden Wohnung zu eng wurden. So kam es dann, dass die Familie Mozart von der Getreidegasse in das damals so genannte "Tanzmeisterhaus" gezogen ist. Das Mozart-Wohnhaus wird nicht zuletzt deshalb so genannt, weil am 3. August 1711 Lorenz Speckner per Dekret die Erlaubnis erhalten hat, dort in den Räumen des Hauses Tanzstunden für Adelige zu geben. Der Sohn von Lorenz Speckner war der hochfürstliche Tanzmeister und Kammerdiener Franz Karl Gottlieb Speckner und übernahm das Haus im Jahr 1739. Zur damaligen Zeit spielte solch ein Tanzmeister eine sehr gewichtige Rolle, denn den jungen Adeligen wurde nicht nur das Tanzen gelernt, sondern diese wurden von dem Meister auf das Hofleben vorbereitet. Dieser Tanzlehrer war am 15. November des Jahres 1747 dann auch einer der Trauzeugen von Leopold Mozart und Anna Maria Pertl. Im Mozart-Wohnhaus schrieb Wolfgang Amadeus Mozart in den Jahren 1773 bis 1780 unterschiedliche Symphonien, Divertimenti, Klavier- und Vilonenkonzerte und vieles weitere.

Im Jahr 1778 starb Mozarts Mutter in Paris und die Schwester von Wolfgang Amadeus heiratete 1784 nach St. Gilgen. So bewohnte der Vater Leopold bald ganz alleine die große Wohnung. Das Wohnhaus wurde am 16. Oktober 1944 bei einem Bombenangriff auf Salzburg zu zweidrittel zerstört. Im noch bestehenden Teil wurde bereits 1955 ein Museum eingerichtet und das Bürohaus, das auf dem zerstörten Teil errichtet worden ist wurde im Jahr 1994 abgerissen. Nach alten Plänen wurde mit der Rekonstruktion begonnen und das Mozart-Wohnhaus schließlich am 26. Januar 1996 wieder eröffnet. Heute ist dieses Gebäude ein Museum, das von der internationalen Mozartstiftung betrieben wird.

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