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Sicherheit im Hochseilgarten Berchtesgaden

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Autor: | 14.12.2010

Sicherheit ist das höchste Gut... und das gerade, wenn Gäste Ihre Sicherheit Veranstaltern in die Hände legen. Das gilt ganz allgemein, und somit für jeden Bereich der mit Gästen, Fahrgästen und auch mit Outdooraktivitäten zu tun hat. So ist es auch ganz wichtig, dass Sie sich bereits vorab vergewissern, dass der Betreiber eines Hochseilgartens alles für Ihre Sicherheit tut

Vertrauen ist gut, aber Kontrolle noch besser. Prüfen Sie auch bei den Anbietern eines Hochseilgarten in Berchtesgaden vor Beginn das Material, und lassen Sie sich auch die Sicherheitseinrichtungen erklären.

Sicherheit Hochseilgarten

Die Sicherheitsausrüstung im Hochseilgarten besteht grundsätzlich aus einem „Klettergeschirr“. Zum Einsatz kommen hier Klettergurte der unterschiedlichsten Formen wie Hüftgurte, Komplettgurte oder auch Kombinationen aus Hüft- und Brustgurten. Weiters werden an den Gurt zwei Seile befestigt. So ist der Besucher des Seilgartens immer zweifach gesichert. Beim Umhängen von einem Seil zum anderen darf immer nur ein Karabiner gelöst werden, damit auch beim Umhängen von einer Aufgabe zur nächsten immer mindestens eine Sicherung voll in Funktion ist. Ein weiteres Sicherheitselement ist der Helm, der ebenfalls vom Veranstalter vor dem Gang in den Seilgarten zur Verfügung gestellt wird. Aber auch bei der Sicherungsart gibt es Unterschiede:

Toprope-Sicherung

Bei dieser Sicherung wird ein Teilnehmer immer mindestens durch einen weiteren Teilnehmer gesichert. Dieses Sicherungssystem sorgt nicht nur für ein Mehr an Sicherheit, sondern wird auch für erlebnispädagogische Seminarelemente angewandt. Immerhin hängt ein weiteres Leben an jedem Teilnehmer. Hier wird gegenseitige Achtsamkeit und Verantwortung für den anderen groß geschrieben. Natürlich muss das gegenseitige Sichern vom Erlebnispädagogen vorab mit den Teilnehmern trainiert werden. Solch kontinuierliche Sicherungssysteme gewährleisten die permanente Sicherung aller Teilnehmer.

Kontinuierliche Sicherungssysteme

Es sind heute bereits kontinuierliche Sicherungssysteme erhältlich, die es den jeweiligen Teilnehmern ermöglichen, einen gesamten Parcours ohne einmal um- oder auszuhängen zu durchqueren. Wichtig ist bei solchen Systemen, dass Befestigungspunkte wie Bäume, Masten oder ähnliches ohne die Selbstsicherung zu verlieren, umgangen werden können. Solche Sicherungen bieten eine lückenlose Sicherung vom Aufstieg bis zum Endpunkt des Seilgartens. Umhängefehler werden ausgeschlossen und vermindern entscheidend die Unfallgefahr in einem Hochseilgarten. Aus diesem Hintergrund werden solche Systeme sehr häufig in touristisch ausgerichteten Anlagen eingesetzt.

Intelligente Selbstsicherungen

Immer häufiger sind auch intelligente Selbstsicherungen in Seilgärten anzutreffen. Auch dieses System arbeitet grundsätzlich mit zwei voneinander getrennten Karabinern. Nur kann der zweite Karabiner bei diesem System erst geöffnet werden, wenn der erste Karabiner an einem sicheren Punkt bereits eingehängt ist. Derzeit noch am häufigsten anzutreffen sind die klassischen Selbstsicherungen. Hier hängt sich der Teilnehmer eigenständig beim Übergang von einem zum anderen Element um.

Fehlbedienungen Sicherheitssystem

Das beste Sicherheitssystem ist wie immer nur so gut, wie der Benutzer darauf achtet. Somit ist es absolut erforderlich, dass den Anweisungen des geschulten Fachpersonals unbedingt folge geleistet wird. Ein komplettes Aushängen des Sicherungssystems kann für den Teilnehmer lebensgefährlich sein.

Sicherheitsfaktor Helm

Das Sicherheitspersonal bzw. die Trainer sollten immer einen Helm mit einer Signalfarbe wie Rot oder Orange tragen. Die Teilnehmer des Parcours einen Helm mit einer sich hiervon deutlich zu unterscheidenden Farbe wie z.B. Weiß oder Blau. So kann auch blitzschnell zwischen Trainer und Teilnehmer unterschieden werden

Die Materialprüfungen

Professionelle Anbieter führen regelmäßige und auch dokumentierte Materialkontrollen an der zu verleihenden Ausrüstung durch. Auch für diese Prüfungen gibt es Richtlinien und Zeiträume in denen das Material durch neues zu ersetzen ist.

Sicherheitsvorschriften für den Hochseil-Betrieb

Alle Bauteile eines Hochseilgarten müssen wetterfest und in einem einwandfreiem Zustand aufbewahrt werden. Hochseilgärten müssen bei starkem Wind geschlossen bleiben, und dürfen nicht geöffnet werden. Eine direkte Sicherung mit dem Sicherungsseil muss zu jedem Zeitpunkt möglich sein. Beim Betrieb eines Hochseilgarten muss immer geschultes Personal anwesend sein. Der Bau und Betrieb wird durch die DIN EN 15567 1-2 geregelt.

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