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Verschollene Schätze in den Alpen

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Autor: | 07.04.2011

Immer wieder bekomme ich Anfragen, ob es denn nicht auch Nazigold im Königssee geben könnte, denn es gibt ja auch immer wieder Gerüchte über verschollene Schätze im Salzkammergut, und den ja schon fast berühmten Toplitzsee

Natürlich wäre es denkbar, dass auch in den Königssee irgend etwas oder sogar Gold versenkt worden ist, aber konkretere Gerüchte oder sogar Beweise hierfür fehlen gänzlich. Aber es finden sich viele andere Schätze in den Alpen, die auch gar nicht so verschollen sind, wie so mancher annimmt.

Verborgene Goldschätze

Der Ursprung zur Annahme, dass es einen Goldschatz im Königssee geben könnte liegt sicherlich darin, dass am Obersalzberg Hitler und sein Regime sich niedergelassen haben und die Kriegsgegner immer geglaubt haben, dass sich in Berchtesgaden die Alpenfestung "Eagles-Nest" befindet. Tatsächlich wurde am Obersalzberg einiges gebaut und diese Zeit ist auch ein sehr dunkles Kapitel der Berchtesgadener Geschichte. Zumal wenn man bedenkt, dass hier in Berchtesgaden nur in den Anfangszeiten freiwillige die Bautätigkeiten ausgeführt haben. Der größte Teil der Arbeiten wurde auch hier wie auch an vielen anderen Orten von Zwangsarbeitern durchgeführt. Die verschollenen Schätze des Obersalzbergs sind die ganzen Gehöfte, Anwesen und Betriebe die vom Naziregime gnadenlos ausgelöscht worden sind. Ganz offiziell wurden die Grundstücke käuflich erworben, aber der hierfür entrichtete Preis war mehr als gering. Diese Schätze sind auch heute noch tatsächlich verschollen. Aber es gibt auch noch viele Überreste der Berchtesgadener Baukultur, die auch diese Zeit überstanden haben und eines der Ausflugsziele in Berchtesgaden, das Kehlsteinhaus und die Kehlsteinstraße stammen sogar aus dieser Zeit. So werden die Forscher in Berchtesgaden also doch noch fündig.

Nazigold im Königssee

Wie am Anfang bereits erwähnt erhalte ich immer wieder E-Mails mit der Frage ob denn schon einmal jemand im Königssee mit Metalldetektoren oder ähnlichem Gerät den Boden nach einem angeblichen Schatz aus der Nazizeit gesucht hat. Hierzu kann ich immer wieder nur antworten, dass ich keinerlei Geschichten oder Gerüchte kenne, die annehmen lassen, dass es Nazigold im Königssee gäbe. Allerdings kann ich mir das auch nicht vorstellen, dass es solch einen Schatz geben kann, denn der Grund des Königssees ist ja bereits einmal mit dem Forschungs-U-Boot Geo untersucht worden. Außer einem VW-Käfer der in den 60ern im See versunken ist und einigen anderen Gegenständen, die auch in längst vergangenen Zeiten in die Tiefen des Sees gezogen wurden viel nichts besonderes auf. Dass heißt natürlich auch, dass es hier sehr wahrscheinlich keinen Schatz gibt. Auch muss man all jene enttäuschen, die selbst in den See hinabtauchen und suchen möchten. Der See befindet sich inmitten des Biosphärenreservates Berchtesgaden und wird ganz besonders geschützt. Aus diesem Grund darf man auch nicht so ohne weiteres im See tauchen oder gar mit schwerem Gerät auf Schatzsuche gehen.

Schatzsuche im Berchtesgadener Land

Wer Schätze hier im Süden von Bayern sucht wird natürlich fündig, nur auf eine ganz andere Art und Weise. Die Schatzsucher benötigen dazu weder Metalldetektoren noch schweres Gerät. Die Schätze befinden sich hier in architektonischer Hinsicht in den alten Gebäuden, den Schlössern, der königlichen Villa und in der gesamten Natur des Berchtesgadener Landes. Wenn Sie das Abenteuer suchen, dann finden Sie hier ganz in der Nähe von Salzburg einzigartige Wandermöglichkeiten, eine Vielzahl von Klettermöglichkeiten, den ersten Salewa Skitourenpark, hier können Sie die Grundbegriffe des Skitourengehens erlernen, sowie die erste Salewa Klettersteigschule, hier können Sie die Grundbegriffe des Kletterns erlernen und vieles mehr. Sie müssen nur die Schätze für sich erkennen.

Die Schätze des Obersalzberg

In früheren Zeiten hat der Obersalzberg die Schätze für die Berchtesgadener bzw. für die Obrigkeit der Berchtesgadener bereit gestellt. Damals wie heute wird das weiße Gold, nämlich das Salz im Obersalzberg abgebaut. Das Salz war damals tatsächlich ein verborgener Schatz in den Alpen und wurde von der Bevölkerung in mühsamer Knochenarbeit abgebaut. In der damaligen Zeit bedeutete der Besitz von Salz Reichtum und Macht. Die erste Saline des Berchtesgadener Landes wurde dann auch in Marktschellenberg gebaut. In der größten Ausdehnungszeit wurde das weiße Gold über die erste Pipeline der Welt, die Soleleitung, bis nach Rosenheim gepumpt um das Salz weiter zu bearbeiten. Noch heute ist der Salzabbau durch das Salzbergwerk in Berchtesgaden ein wichtiger Arbeitgeber für die Region und eines der Ausflugsziele für Urlauber bzw. Feriengäste zugleich. Das Schaubergwerk des Salzbergwerkes ist nämlich ebenfalls eines der Besuchermagnete des Berchtesgadener Landes und somit auch heute noch ein Schatz.

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