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Haus der Berge in Berchtesgaden

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Autor: | 08.09.2010

Hier im Süden von Bayern gibt es eine Konzentration von Ausflugszielen und Wahrzeichen wie kaum in einer anderen Gegend. Die großartige Landschaft mit dem Königssee und dem Watzmann, die über  900 Jahre andauernde Geschichte bietet kulturell viel einzigartiges, die Dokumentation am Obersalzberg und jetzt als neues Mammutprojekt das Haus der Berge im Zentrum des inneren Landkreise Berchtesgadener Land.

Natürlich nicht vergessen werden darf der einzige Alpen-Nationalpark in ganz Deutschland, der ja die Basis für dieses Haus darstellt.

Haus der Berge

Rein von der Architektur her äußerst umstritten kommt das Haus der Berge nun nach Berchtesgaden. Die Tatsache, dass diese Einrichtung der Umweltbildung nach Berchtesgaden kommt, freut jeden Berchtesgadener. Ob dieser große rechteckige Quader der letzte Schluss der Weisheit in der Architektur ist fragen sich aber viele. Haben hier die Architekten aus den Sünden der 60er Jahre nichts gelernt? Ein Beispiel eines modernen Baus mit Flachdach besitzen die Berchtesgadener ja schon. Das Kur- und Kongresshaus Berchtesgaden war damals auch umstritten und gefällt auch heute noch kaum einem Einheimischen oder Besucher. Auch das Flachdach am Kurhaus bedarf eines sehr hohen Unterhaltsaufwandes.

Da kann man nur hoffen, dass dies mit dem „Bergwürfel“ nicht so kommen wird. Alles in Allem wird das Haus mit Sicherheit eine neue Attraktion für Berchtesgaden werden. In der gewohnt guten Qualität des Nationalparks wird hier mit Sicherheit eine Stätte der Umweltbildung geschaffen, die ökologisch informiert und so die Natur zum Erlebnis macht. Das Schätzen der Schätze der Natur ist ja leider schon zu vielen abhanden gekommen, vielleicht trägt diese Einrichtung ja dazu bei, dass die Menschen hier wieder eine höhere Wertschätzung der Natur erlangen.

Bildungszentrum in Berchtesgaden

Es gab mehrere Bewerberstandorte für das Haus der Berge. Innerhalb des Landkreises Berchtesgaden sogar zwei. Die letztendlichen Gründe, warum es genau dieser Standort geworden ist werden wir wahrscheinlich auch nie erfahren, aber einige Umstände sprechen sehr für diesen Standort. Laut der offiziellen Begründung verdankt der Nationalpark Berchtesgaden den Zuschlag für dieses Projekt den umfangreichen Leistungen, die er seit 25 Jahren im Dienste der Umweltbildung für die Bevölkerung bringt. Der Entschluss für diesen Standort durch den Bayerischen Ministerrat viel vielleicht auch gerade deshalb zum 25. Geburtstag des Parks im April 2003.
Von je her hat der Nationalpark Berchtesgaden einen gesetzlich vorgeschriebenen Bildungsauftrag.

Aus diesem Grund gibt es seit vielen Jahren in einem denkmalgeschütztem Haus am Franziskanerplatz in Berchtesgaden eine Bildungseinrichtung. Nachdem die Räumlichkeiten hier begrenzt sind, passt es natürlich ganz hervorragend, dass auf dem großen Gelände des ehemaligen Hotel Berchtesgadener Hof nicht gerade Platzmangel herrscht. So können am Franziskanerplatz derzeit keine „Umweltbildungswerkstätten“ umgesetzt werden, weil es einfach an Platz fehlt. Solche Werkstätten sollen der Vermittlung und Förderung des nachhaltigen Umgangs mit der Umwelt und der Natur dienen. Gerade für Schulklassen, dessen Kinder in der Großstadt aufwachsen, sind solche Umweltbildungseinrichtungen aber sehr wichtig um überhaupt noch Natur und die Schätze der Natur vermitteln zu können.

Welche Besucher soll das Haus der Berge ansprechen

Es soll auf alle Fälle mehr als nur eine Informationsstelle werden. Es soll eine Vorbildfunktion erhalten und beispielhaft im gesamten Alpenraum sein. Das ist auf alle Fälle eine sehr hohe Messlatte, die sich da die Verantwortlichen selbst gesetzt haben. Wenn es also ganz ideal verläuft, dann wäre dass also nicht nur ein weiterer Publikumsmagnet in Berchtesgaden für Schüler- und Jugendgruppen, sondern auch für die vielen Urlauber und auch für Einheimische, die an Schlechtwettertagen dann einfach einmal im „Haus der Berge“ vorbeischauen und sich vielleicht eine neue Ausstellung ansehen. Das wäre dann ein Stellenwert, den bisher das „Haus der Natur“ in Salzburg einnimmt.

In diversen Medien wurde das „Haus der Berge“ auch schon mal als „Grünes Klassenzimmer“ betitelt.
Hier soll das Lernen zum emotionalen Erlebnis werden. Auch die verwendeten Baumaterialen sollen laut diesen Berichten alle aus der Region stammen. Bauweise und Energieversorgung sollen zudem dieses Haus zu einem zukunftsweisenden Projekt für Bautechniken im Alpinen Raum machen. Grundsätzlich sollen alle Lebensräume vom Grund des Königssee bis zum Gipfel des Watzmann gezeigt werden.

Die Planung und finanzielle Seite des Projekts Haus der Berge

Ursprünglich waren als Ausstellungsfläche 500 qm vorgesehen und die Kosten waren auf ein Gesamtbudget von 11 Millionen Euro begrenzt. Mittlerweile wurde die Ausstellungsfläche auf 890 qm erweitert und das Budget auf 19 Millionen Euro erhöht. Der erste Bebauungsplan stammt aus dem Jahr 2007 und im Herbst 2009 wurden die ersten Entwürfe in Berchtesgaden präsentiert.
Die Basisstudie für das Haus stammt von der Firma „Intertainment Kulturmanagement GmbH“ und die Fertigstellung ist für den Herbst 2012 geplant.

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