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Wanderung vom Königssee zum Funtensee

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Autor: | 20.06.2010

Das kleine Gewässer in Mitten einer klimatischen Besonderheit ist der Funtensee. Oft sieht der Fernsehzuschauer ganz rechts unten in Deutschland, besser gesagt in Bayern den kältesten Ort und das im Sommer so auch im Winter

Der See liegt beschaulich in ca. 1600 Metern Höhe und zählt somit als Hochgebirgssee. Die Wanderung von St. Bartholomä hier herauf beträgt ca. 4 Stunden und verspricht so einiges.



Auch diese Bergtour beginnt an der Seelände und mit einer Bootsfahrt über den Königssee bis nach St. Bartholomä. Hier angekommen führt der Weg nach links am Ufer entlang. Sehr positiv ist hier anzumerken, dass die ersten Hinweisschilder, die den Weg weisen, nicht lange auf sich warten lassen. Die Wegweiser zeigen Richtung, Trischübl, Wimbachtall und Funtensee an. Nun beginnt der Weg nach oben. Ein kleiner Bach, der Schrainbach stürzt den Berg herunter und ein letztes Mal kann die Aussicht auf den See genossen werden. Nun geht es in ein Tal neben dem Watzmann. Der Mischwald hier oben mit den alten Bäumen, die Vegetation des Waldbodens befreien die Gedanken und Sinne. Hier lässt sich der Nationalpark hautnah erleben. Hier bei der Schrainbachalm ist der vorher noch zu Tal gestürzte Bach ein ganz zahmes Wässerlein. Nun gilt es sich links zu halten, denn der nach Rechts führende Weg bringt den Bergsteiger in das benachbarte Wimbachtal. Aber auch hier sind ausreichend Wegmarkierungen angebracht. Am Ende des Tales angekommen, führen kurz gestaltete Serpentinen nach oben. Kaum zu glauben, dass über diesen Weg zu früheren Zeiten die Tiere auf die mittlerweile aufgelassene Funtenseealm hinauf getrieben worden sind.

Der Aufstieg durch die Serpentinen, der so genannten "Saugasse" erfordert einiges an Anstrengung. Insgesamt sind es nicht weniger als 32 Kehren, die der Bergsteiger bewältigt, bevor er oben am Funtensee ankommt. Besonders schön ist der Weg am "Ofenloch". Nun sind es nur noch einige Geländestufen erreicht der Bergsteiger die Gabelung, von wo aus er von der Sagereckwand über den Grünnsee heraufkommt. Hier ist der höchste Punkt des ca. 4 Stunden dauernden Aufstiegs und das Kärlingerhaus sowie auch der Funtensee sind nicht mehr weit.

Bewirtschaftung

Wie bereits oben erwähnt gab es früher auch hier heroben eine Hochalm mit einem typischen Rundumkaser. Aufgrund des mühsames Auftriebs des Vieh und der fehlenden Zufahrtsstraße für die Bauern ist ein Almbetrieb hier heroben nicht mehr rentabel. Obwohl die Almen seit langem hier heroben nicht mehr bewirtschaftet werden hat sich dennoch ein wahres Blumenparadies hier heroben gehalten. Nur unweit des Sees entfernt findet allerdings noch eine Bewirtschaftung statt. Im Kärlingerhaus können Bergsteiger übernachten bevor es weiter in das Steinerne Meer oder zur Überschreitung in das Benachbarte Salzburg geht. Viele Gipfel wie zum Beispiel die Schönfeldspitze werden nach einer Übernachtung im Kärlingerhaus in Angriff genommen.

Allgemeines

Von den benachbarten Bergen aus sieht der Funtensee mit dem Kärlingerhaus aus wie ein glitzernder Diamant im Herzen des Steinernen Meeres. Hier heroben angekommen warten viele kleinere und größere Tiere darauf beobachtet zu werden. So begibt man sich etwas abseits der offiziellen Wanderute zur Ruhe und auf Beobachtungsposition, dann ist es relativ einfach, dass sich Murmeltiere, so genannte "Mankei", Gämsen oder Hirsche hier heroben beobachten lassen. Der See liegt von Felsen umgeben in einer Senke. Die klimatische Besonderheit besteht darin, dass sich der Funtensee bzw. einige Meter noch hinauf rein vegetationstechnisch oberhalb der Baumgrenze befindet und etwas darüber es dann wieder Bäume gibt. Auch dieses Phänomen lässt sich vom Aufmerksamen Bergsteiger einfach beobachten. Auch die Flora wartet hier heroben mit ganz besonderen Blumen auf. So findet der Wanderer bzw. Bergsteiger hier die besonderen Pflanzen der Hochalpen wie Almenrausch und Enzian. Bei einem Besuch in der Enzianbrennerei Grassl, kann man den Gebirgsenzian kaufen, der aus den Wurzeln, der am Funtensee wachsenden Enzian-Blumen gewonnen wird. Hier sei aber auch gleich erwähnt, dass es sich hier heroben bei fast allen Blumen, Pflanzen und Tieren um seltene Exemplare Ihrer Art handelt und fast alles vom Aussterben bedroht ist und somit den höchsten Schutz auch von Ihnen erfahren sollte.

An einer Felswand an der Ostseite des Sees befindet sich eine Stelle, an der Bergsteiger ständiges Rumoren hören. Diese Stelle wird im Volksmund "Teufelsmühle" genannt und ist die Quelle des oben erwähnten Schrainbachs.

Der Funtensee ist Ausgangspunkt für Rundwanderungen und Bergtouren - eine Wander- und Tourentipps mit Ausgang Funtensee finden Sie hier.

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