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Bergtouren rund um den Königssee

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Autor: | 20.02.2011

Der Königssee und die Gegend rundherum sind ein einmaliges Naturparadies. Das wird auch dadurch unterstrichen, dass sich hier der einzige Nationalpark bzw. Biosphärenreservat im Alpenraum von Bayern bzw. Deutschland befindet

Eine solch faszinierende Landschaft lädt natürlich auch zum Bergsteigen ein. Es gibt zahllose Bergtouren und Ruten, die wir hier gar nicht alle aufzählen können, aber einige, die Sie auf jeden Fall begehen sollten möchten wir hier gerne Vorstellen.

Konditionstraining zum Bergsteigen

Wie immer beim Bergsteigen in den Alpen und auch anderswo, muss der Bergsteiger erst mal seine eigene Kondition einschätzen lernen. Hierzu finden sich im Berchtesgadener Talkessel Teststrecken für die Kondition. Eine der Teststrecken führt auf die Kneifelspitze zur Paulshütte und die Zweite Teststrecke vom Parkplatz Hammerstiel / Café Hammerstiel führt zum Gipfel des Grünsteins. Wenn diese Teststrecken konditionell keinerlei Problem darstellen, dann können Sie weitere Bergtouren wagen. Doch auch hier sei nochmals auf die Gefahren beim Bergsteigen hingewiesen. Es ist auch keine Schande, wenn Sie einen staatlich geprüften Bergführer Buchen, der Sie auf der einen oder anderen Tour in den Alpen begleitet, denn passiert ist schon genug und am liebsten ist uns doch immer die Bergwacht, wenn wir wissen dass es sie gibt, wir Sie aber nicht benötigen.

Bergtouren am Königssee

Bergtour von St. Bartholomä – über den Trischüblpass – in das Wimbachgries: Eine Phantastische Wanderung ist zum Beispiel die Wanderung von St. Bartholomä über Trischübl in das Wimbachgries. Der Treffpunkt zur Wanderung bzw. Bergtour ist an der Seelände des Königssees. Hier steigt der Wanderer in eines der Boote der Schiffahrt und fährt vorbei an der Bobbahn, Insel Christlieger bis zur Echowand. An der Echowand angekommen hält das Boot, einer der Kapitäne öffnet die Tür und Spielt mit einer Trompete eine Melodie und das Echo erschallt. Zu diesem Zeitpunkt scheint die Wanderung eher noch sehr gemütlich als anstrengend zu werden.

An der Anlegestelle St. Bartholomä angekommen wird aus dem Boot ausgestiegen und in Richtung Süden los gewandert. Die Schilder des DAV weisen den Weg Richtung Funtensee und Trischübel bzw. Sigeretplatte. Beim ersten Teil des Aufstiegs breitet sich noch der Königssee vor den Augen des Wanderers aus, dann geht es weiter in ein schattiges Tal. In der Mitte des Tales kreuzt sich der Weg. Nach links führt der Weg über die so genannte „Saugasse“ hinauf zum Funtensee und nach rechts geht es über Trischübl und Sigeretplatte hinauf zum Trischüblpass. Von Hier aus kann der Bergsteiger in einer Zeit von ca. 2 Stunden den Hirschwieskopf mit einer Höhe von 2.114m besteigen. Vom Hirschwieskopf kann der Bergsteiger einen Blick in die 1.800 m hohe Watzmann-Ostwand genießen. Wer diesen Abstecher nicht wagen möchte oder kann, der steigt hinab in das Wimbachtal und erreicht am Fuße des Tals das Wimbachgries und Wimbachschloss.

St. Bartholomä – Rinnkendlsteig - Archenkanzel

Auch hier beginnt die Wanderung mit der Fahrt über den Königssee bis zur Anlegestelle St. Bartholomä. Nun ausgestiegen geht der Bergsteiger auf die Kirche zu und ein Stück weit entlang des Sees. Nach einigen hundert Metern führt ein in Serpentinen angelegter Weg das erste Teilstück durch den Wald. Nachdem dieser Hang des Watzmanns nach Süden ausgerichtet ist, sollte diese Tour so früh wie nur möglich am Morgen gestartet werden. In der Mittagshitze ist der Aufstieg zur Archenkanzel eher eine Qual als eine Freude, da der Großteil der Wegstrecke sich in freiem Gelände befindet. Dies aber wieder einmal nur am Rande bemerkt. Nach dem Verlassen des Waldstücks führt der Weg wie oben bereits erwähnt frei über den Ausläufer des Watzmanns hinauf.

Der Weg ist nur für schwindelfreie und trittsichere Bergsteiger geeignet. Schmale und gefährlichere Stellen sind mit Leitern, Stahlseilen, Eisenstiften etc. gesichert. Nach den Anstrengungen des Aufstiegs wird der Besuch der Archenkanzel Königssee empfohlen. Sie ist der Aussichtspunkt auf den Königssee und noch viel mehr. Es breitet sich der Blick aus über die Gotzenalm bis in das steinerne Meer und auch der Ausgangspunkt, die Halbinsel St. Bartholomä kann nun in der vollen Pracht bewundert werden.

Der weitere Weg führt nach Kühroint. Auf dieser Alm finden die Bergsteiger eine Informationsstelle des Nationalpark, eine Almwirtschaft die zur Stärkung einlädt sowie einen Phantastischen Blick auf den Watzmann. Von hier aus kann über eine breite Forststraße, eine Querung zum Grünstein inklusive Gipfelbesuch oder über die Klingeralm ins Tal nach Schönau am Königssee abgestiegen werden.

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