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Windenergie aus Bayern - die alternative Energie-Form auch für Ihr Eigenheim

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Autor: | 19.05.2011

Energie aus Windkraft ist derzeit neben der Wasserkraft die umweltfreundlichste Energiequelle, die uns Menschen zur Verfügung steht. Jedoch hat auch diese Art der Energiegewinnung neben den offensichtlichen Vorteilen auch Nachteile

So verändern natürlich die sehr hohen Windräder das Landschaftsbild. Auch müssen Stromleitungen zu den Windrädern hinführen und ein Problem mit dem Speichern des Stroms haben wir sowieso noch immer. Die einzigen Energiespeicher sind derzeit Pumpspeicherkraftwerke und diese Formen der alternativen Energiegewinnung findet nicht nur Befürworter.

Nachhaltige Energieerzeugung in Berchtesgaden

Derzeit ist auf alle Fälle klar, dass die Windenergie neben der Wasserkraft die nachhaltigsten und umweltschonendsten Verfahren der Energiegewinnung darstellen. In den letzten Jahren und Jahrzehnten hat die technologische Entwicklung der Windkraftanlagen kaum für möglich gehaltene Effizienzsteigerungen hervor gebracht. So wurden zum Beispiel viele Erfahrungen im Bereich der Rotorblätter gemacht. Diese neuen Erkenntnisse ermöglichen den Bau von speziellen Windkraftanlagen für das Binnenland. So können die neuen Anlagen, die in der Regel weit über 100 Meter hoch in den Himmel ragen auch in Bayern effizient und umweltschonend Strom erzeugen. Jetzt können nun also bundesweit Windkraftanlagen errichtet werden, die sich positiv auf den zukünftigen umweltschonenden Energiemix auswirken.

Ein sehr großes Problem ist aber nach wie vor die Speicherung dieser Energie. Denn nur mit effizienten Energiespeichern können Stromspitzen und Flauten ausgeglichen werden. Hierzu dienen in der Regel Pumpspeicherkraftwerke. Bei diesen Kraftwerken liegen in zwei Stauseen in unterschiedlichen Höhenlagen. Wird im gesamten Stromnetz nur wenig Strom benötigt, pumpen große Wasserpumpen das Wasser vom unteren in den oberen Stausee hinauf. Wird sehr viel Strom benötigt und ist die Menge mehr als das Stromnetz aktuell hergibt, fließt das Wasser vom oberen in den unteren Stausee zurück und treibt dabei eine Turbine an. Der hierbei erzeugte Strom wird in das öffentliche Netz eingespeist.

Der derzeitige Stand in Bayern im Jahr 2011

Der Anteil des Primärenergieverbrauchs, der aus regenerativen Energien gewonnen wird, liegt in Bayern derzeit bei 8%. Dies ist aber bei weitem nicht das von der bayerischen Regierung angepeilte Ende der Fahnenstange. Aus diesem Grund wurde ein „Klimaprogramm 2020“ ins Leben gerufen. Demnach soll der prozentuale Anteil der regenerativen bis dahin nochmals verdoppelt werden. Der bisherige Anteil der nachhaltigen Energiegewinnung stammt größtenteils aus den Wasserkraftwerken, die in den Alpen und entlang der großen bayerischen Flüsse zu finden sind. Da hier die Ressourcen schon weitgehend ausgeschöpft sind müssen andere Konzepte gefunden werden. Hier kommt die Windkraft ins Spiel. Ohne die Windkraft wird dieses Ziel jedoch kaum zu erreichen sein. So binden hierzulande alle ernst zu nehmenden Konzepte, die dieses Ziel zu erreichen möchten, die Windkraft mit ein und fordern einen dementsprechenden Ausbau dieser Form der Energiegewinnung. Ein besonderes Argument für Windkraftwerke ist derzeit auch, dass die Technik mittlerweile als sehr ausgereift, zuverlässig und effizient gilt.

Die Standortwahl-Bayern

Der Wind weht gut in Bayern. Dies zeigen Studien, die auf der Suche nach neuen Standorten so einige gefunden haben. Auch zeigen die aktuellen Betriebsergebnisse der neuesten Anlagengenerationen, dass auch im Inland die Windenergie einen guten wirtschaftlichen Ertrag bringen kann. So kommt es auch, dass selbst der Bund Naturschutz einen starken Ausbau der Windenergie auf bis zu rund 1.000 Standorten fordert. Hier kommt auch immer wieder der geringe Umgriff zur Sprache, der hier zur Erzeugung von Energie benötigt wird. Solche Flächen finden sich selbst in streng geschützten Natur- und Landschaftsschutzgebieten wie dem einzigartigen Nationalpark Berchtesgaden. Solche und ähnliche Aussagen und Stellungnahmen werden sogar mit Urteilen des bayerischen Verwaltungsgerichtshofes (VGH) in München gestützt. So sagen die Richter beispielsweise, dass auch hier in Bayern die Nutzung der Windkraft ihren Platz und Berechtigung hat und die Landschaft dadurch nicht verunstaltet wird. An die Vorstellung, dass zum Beispiel in Mitten des Nationalparks zum Beispiel am Funtensee-Tauern, am Rossfeld, unterhalb des Gipfelkreuzes des Kehlsteins sich ein Windkraftwerk befindet müsste man sich aber wohl erst gewöhnen. Direkt bei den Seilbahnen bzw. Liftanlagen könnte aber gleich direkt der natürlich gewonnene Strom eingespeist werden.

Wirtschaft und Windenergie

Die Windkraftanlagen "Made in Germany" verfügen derzeit über höhere Türme und größere Rotordurchmesser als die Mitbewerber. So können auch in weniger relevanten Gegenden hohe Stromerträge erzielt werden. Aufgrund des sehr großen Leistungspotenzials sieht der Bund Naturschutz die Möglichkeit mit den 1.000 Standorten bis zu 5 Milliarden Kilowattstunden Strom zu erzeugen. Schon jetzt ist die bayerische Wirtschaft aber sehr stark mit dem Windenergiegewerbe verflochten. So hat sich in Bayern einer der Zulieferstandorte für die Herstellung von Windkraftanlagen entwickelt. Bereits jetzt leben in Bayern mehrere tausend Familien von den Windkraftanlagen durch die Arbeitsplätze in den Zulieferbetrieben.

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