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Rodeln in den Bergen auf der Natur-Rodelbahn

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Autor: | 08.12.2011

Der größte Spaß im Schnee ist neben dem Skifahren, Snowboarden oder Langlaufen das Rodeln

Über eine Schneebahn den Berg hinunter rodeln, durch den selbst aufgewirbelten Schneestaub fahren und der Adrenalinkick bei der Talfahrt sorgen für einzigartige Erlebnisse in den Bergen. Rodeln in der Natur mit der Familie ist unterhaltsam, gesund und bringt viel Spaß für die ganze Familie.

Rodeln in Berchtesgaden

Sie planen den Winterurlaub und denken an die vielen Möglichkeiten die sich hier eventuell bieten könnten. Neben der Monotonie der großen Skigebiete bieten traditionelle Urlaubsdestinationen in den Wintermonaten viel mehr für Ihre Gäste. So verhält sich das auch im Berchtesgadener Land bzw. Tal. Hier, ganz im Süden von Bayern, nahe Salzburg, am Königssee finden Sie neben den Familienskigebieten auch zahlreiche weitere Attraktionen für den Winterurlaub in Berchtesgaden. Ein in Berchtesgaden sehr traditionsreiches Angebot, das Rodeln auf Naturbahnen, möchten wir Ihnen hier vorstellen.

Naturrodelbahnen in Berchtesgaden

In Berchtesgaden finden Sie als Winterurlaubsgast gleich mehrere Naturrodelbahnen. Eine sehr lange Bahn führt über den Obersalzberg herab, eine etwas kürzere ist beim Gasthof Vorderbrand in Schönau am Königssee zu finden, in der Nationalparkgemeinde Ramsau führt beim Skigebiet Hochschwarzeck vom Hirschkaser eine Bahn hinunter und seit dem Jahr 2001 gibt es hier auch den so genannten Hirscheckblitz, eine Naturrodelbahn mit Sesselliftanbindung.

Der Hirscheckblitz

Für die einen ist es eine sportliche Herausforderung, für die anderen ein Spaß für die ganze Familie, der neue Hirscheckblitz in der Nationalparkgemeinde Ramsau im Berchtesgadener Tal. Mit der Sesselbahn geht es bis zum Hirschkaser hinauf und dann mit dem Schlitten runter ins Tal. Da werden doch auch Ihre Kindheitserinnerungen wach, oder?

Aber diese Rodelbahn ist über den Stand einer normalen Naturrodelbahn weit hinaus gewachsen. Diese Bahn hat eine Länge von 2,4 Kilometern und wird bestens präpariert. Der Rodelspaß beginnt in ca. 1.400 Metern Höhe und nach 400 Höhenmetern endet die Bahn bei der Hirscheck Sesselbahn Talstation. Das besondere am Hirscheckblitz ist, dass kein geringerer als Georg Hackl maßgeblich bei der Anlage dieser Strecke beteiligt gewesen ist. Bei sportlichen Fahrern ist Können ebenso gefragt wie die richtige Ausrüstung. Ganz wichtig ist hier auch die Rücksichtnahme auf andere Rodler, denn die Strecke ist auch geeignet für Anfänger, Familien mit Kindern, Schulklassen und vielen weiteren mehr. Der wirkliche Vorteil besteht darin, dass Skitourengeher, Fußgänger und Wanderer die Strecke aufwärts nicht begehen dürfen. Somit trifft man beim Rodeln auf keinen Gegenverkehr.

Die Naturrodelbahn am Obersalzberg

Der Klassiker schlechthin in Berchtesgaden ist die Bahn über den Obersalzberg herab. Die Bahn hat eine sehr lange Tradition und bietet eine gute Infrastruktur. Den Start erreicht der Rodler am Besten über die Obersalzbergbahn. Der PKW kann hierbei bei der Schießstättbrücke abgestellt werden. Mit der Bahn geht es dann den Obersalzberg hinauf. Achtung: Aufgrund des historischen Bahnkonzeptes muss einmal umgestiegen werden. Oben angekommen geht es nach links, am Gasthaus Sonneck vorbei bis zum Start. Bei guten Schneebedingungen ist die Abfahrt ein Traum. Achtung: bei wenig Schnee kann es hier zu starker Eisbildung kommen.

Rodeln am Vorderbrand

Direkt am Parkplatz Hinterbrand, der eigentlich ein Zubringer zum Ski- und Wandergebiet Jenner ist, ist auch der Start der Winter-Naturrodelbahn am Vorderbrand. Diese Rodelbahn ist in der Regel sehr gut präpariert und zum Teil kann auch bei Flutlicht gerodelt werden. Nicht entgehen lassen sollte man sich die gute Küche des Gasthauses, an dem der Rodler zunächst vorbei rodelt. Noch ein

Tipp: Fragen Sie den Wirt ob die Eisstockbahn in Betrieb ist, denn dann steht einer Eisstockpartie nichts mehr im Wege.

Naturrodeln – Die Geschichte

In den vergangenen Jahrhunderten war es eine Notwendigkeit, heute ist es ein riesen Freizeitspaß, wenn man mit dem Rodel vom Berg in das Tal hinab rodelt. Die Bewohner der Berge rodelten früher in das Tal hinab, wenn es einen dringenden Anlass gab, denn der Aufstieg nach Hause dauerte entsprechend lange. So kam es auch, dass hier in den Bergen nicht nur mit dem Rodel gefahren wurde, sondern dass diese auch hier gebaut worden sind. Auch gab es unterschiedlichste Modelle eines Schlittens. Es gab zum Beispiel kleine Schlitten, diese wurden wie oben beschrieben, von Kindern und Erwachsenen dafür genutzt, um in den Wintermonaten Erledigungen im Dorf machen zu können.

Dann gab es natürlich auch größere Modelle, die so genannten Hornschlitten. Mit diesen Hornschlitten (bayerisch: „Hoschlin“) wurde im Winter zum Beispiel Holz von den Bergen in das Tal gebracht. Auf gefährlichen Holzziehwegen mit steilem Gefälle durften diese Arbeiten nur von unverheirateten Männern erledigt werden, da hier die Gefahr sehr groß war. Auch wurde in den Bergen zwischengelagertes Heu mittels der Schlitten zu den Bergbauernhöfen gebracht. Heute sieht man diese Schlitten in der Regel nur noch beim Faschingsrodeln, das auch hier in Berchtesgaden alle paar Jahre praktiziert wird.

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