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Der Kaiserschmarrn - eine kulinarische Spezialität der Alpen

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Autor: | 03.03.2011

Die Alpen bieten neben den wunderschönen Bergen und netten Menschen auch eines, nämlich kulinarische Genüsse. Für viele Feriengäste ist es gerade das wunderbare Essen, dass sie in die Berge zieht

Natürlich finden Sie nicht auf jeder Speisenkarte das regional typische Gericht. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen hier gerne Speisen mit Fleisch, Gemüse und natürlich auch ein paar Süßspeisen vorstellen.

Traditionelle Speisen aus Bayern

Viele regional typische Gerichte aus den alten Zeiten sind heutzutage leider in Vergessenheit geraten. So einfach wie die Gerichte damals auch waren, sind gerade diese einfachen Gerichte heute zu richtigen Spezialitäten herangewachsen und etwas ganz besonderes auf den Speisenkarten der Gasthäuser in Bayern.

Im Nachbarland Österreich bzw. dem Bundesland Salzburg finden sich derlei sogar sehr viele Spezialitäten, die jedoch häufig in der Kategorie Mehlspeisen anzutreffen sind. So werden dem Gast köstliche Palatschinken, Marillenknödel und Topfengolatschen gereicht. Diese Gerichte finden Sie natürlich auch im Berchtesgadener Land, oder auch am Königssee, wenn auch in etwas abgeänderter Form. Bei einigen Spezialitäten stellt sich auch das Problem, dass traditionelle Zutaten auch gar nicht mehr so einfach zu erhalten sind. Hier können Ihnen aber mit Sicherheit die Gastgeber Ihrer Unterkunft weiterhelfen.

Kaiserschmarrn-Rezept

Um den Kaiserschmarrn sowie um den Ursprung des Kaiserschmarrns gibt es viele Geschichten. Eine dieser Geschichten hat auch mit dem reichhaltigen Wildvorkommen rund um den Königssee zu tun. Demnach war der österreichische Kaiser Franz I. einmal zur Jagd in Berchtesgaden eingeladen. Das war wahrscheinlich in der Zeit von 1803 bis 1810. Denn nach der Säkularisation wurde aus der Fürstpropstei ein weltliches Fürstentum. Genau so erging es den Fürstbistümern Passau und Eichstätt. All diese Länder wurden unter die Herrschaft des vormaligen Großherzogs von Toskana gestellt. Dieser wurde wiederum zum Kurfürsten ernannt und genau dessen Bruder war der römisch-Deutsche Kaiser Franz I. Nach dem Frieden von Pressburg wurde das Berchtesgadener Land und auch das Herzogtum Salzburg 1806 an das Kaiserreich Österreich angegliedert. Erst im Jahr 1810 kam Berchtesgaden zu Bayern. Dies aber nur am Rande.

Diese Geschichte besagt weiter, dass der Kaiser vom Weg abgekommen sei und gegen Abend, als es bereits dunkel wurde bei einer Waldhütte vorbeikam. In dieser Hütte befanden sich Holzknechte, die sich gerade ein „Muas“ zubereiteten. Da die Holzknechte nichts anderes anbieten konnten, servierten Sie dem Gast dieses Gericht. Der Kaiser lobte das Gericht und die Holzknechte sollten entgegnet haben dass des „a Schmarrn ist und nix bsundars“. Der Kaiser soll daraufhin entgegnet haben, dass wenn es ein „Schmarrn“ sei, dann wäre es zumindest ein „Kaiserschmarrn“.

Dem Kaiser schmeckte das Essen auf alle Fälle so gut, dass er nach der Zubereitung fragte. So gelangte das original Berchtsgodna-Muas bis zum Kaiserhof von Österreich nach Wien. Aber das ist natürlich nur eine Legende über eine kulinarische Spezialität, die man natürlich nicht beweisen kann.

Die Zubereitung des  Kaiserschmarrn

Für 4 Personen benötigen Sie:
Ca. 250 gr. Butter
Ca. 250 gr. Mehl
30 g Zucker
4 Eier
0.25 l Milch
50 g Rosinen
Salz

Geben Sie das ganze in eine Schüssel und rühren zuerst das Mehl und die Milch zusammen (Früher wurde anstatt Milch Wasser verwendet, weil die Milch einfach zu kostbar war). Dann geben Sie nacheinander die 4 Eidotter dazu und würzen das ganze mit etwas Salz. Nun wird die zerlassene Butter hinzugefügt und das zu Schnee geschlagene Eiweiß ebenfalls hinzugegeben. Nun stellen Sie eine Pfanne auf den Herd und erhitzen diese. Jetzt wird der Butter in die heiße Pfanne gegeben und wenn der Butter zerlaufen ist, gießen Sie den Teig ein paar Zentimeter hoch in die Pfanne. Nun werden die Rosinen hinzugegeben und das ganze in einem heißen Ofen gebacken. Danach wird das ganze in kleine Stücke zerstochen und fertig ist der Kaiserschmarrn. Das Ganze wird dann noch mit Puderzucker bestreut und entweder mit Apfelmus oder Erdbeeren serviert.

Wir wünschen schon jetzt guten Appetit!

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