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Weitwanderweg Via Alpina und der Königssee

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Autor: | 12.06.2010

Der Weitwanderweg Via Alpina durchquert acht Staaten, 9 Nationalparks, 17 Naturparks und 22 Naturschutzgebiete. So ist es fast schon selbstverständlich, dass dieser Weitwanderweg auch am Königssee vorbei führt. Hier in Bayern folgt der Via Alpina zum größten Teil dem Maximilianweg, der an die Alpendurchquerung des bayerischen Königs Maximilian II. erinnert.

Immer wenn Kultur, Natur und natürliche Schutzzonen im Gespräch sind, dann ist der Königssee nicht weit. Denn hier wurde schon sehr früh auf den Schutz der Natur geachtet. So ist es nicht verwunderlich, dass auch so bedeutende Weitwanderwege den Königssee in Ihren Routenverlauf mit einschließen. Der Via Alpina durchquert insgesamt acht Staaten.



So Wandert man durch Frankreich, Monaco, Italien, Schweiz, Lichtenstein, Deutschland und Österreich bis nach Slowenien. Die Streckenführung weist zum größten Teil einen mittleren Schwierigkeitsgrad auf. Kletterpassagen und Gletscherquerungen wurden hierbei vermieden. Über weite Strecken wurden bestehende Wanderwege in die Route des Via Alpina aufgenommen. So folgt der Wanderweg in Bayern zum größten Teil dem Maximiliansweg. Der bayerische König wanderte anno 1858 quer durch die Alpen. Dieser Maximiliansweg verbindet zahlreiche bedeutende touristische Urlaubsgegenden miteinander. So liegen auf der Wegstrecke der Nationalpark in Berchtesgaden mit dem Königssee, die bayerischen Königsschlösser von Ludwig II, berühmte Kirchen der Barock- und Rokoko-Epoche und noch vieles mehr.

Auf des Königs Spuren wandern

Es war im Sommer 1858, als der bayerische Königs Maximilian II in fünf Wochen von Lindau am Bodensee bis Berchtesgaden durchquerte. Natürlich bestritt der König diesen Weg nicht nur zu Fuß. Meist wurde Max. II von Bayern in Kutschen gefahren, und ritt auch einige Teilstrecken zu Pferd. Auf einige Gipfel ist er dennoch auch zu Fuß marschiert. Die Alpenreise von damals ist noch heute eine sehr spannende, wenn auch körperlich sehr anstrengende Wandertour. Für diese Weitwanderung sollte der Wanderer mindestens 22 Tage einplanen, denn es sind immerhin 370 km von Lindau bis nach Berchtesgaden zu überwinden.

Wer also all die tollen Aussichtspunkte, die berühmten Gipfel und all die abwechslungsreichen Wanderwege kennen lernen möchte, muss vor Antritt des Fußmarsches auch noch so einiges für seine körperliche Fitness und Kondition tun. Das Maxililiansweg wurde im Jahre 1991 vom DAV (Deutscher Alpenverein) eröffnet. Dieser Weitwanderweg führt insgesamt über 5 verschiedene Gebirge. Die Gebirge unterteilen sich in den auf der heute österreichischen Seite den Bregenzerwald, die Allgäuer-Alpen, die Ammergauer-Alpen, die bayerischen Alpen, die Chiemgauer-Alpen, sowie die Berchtesgadener-Alpen. Der Weg wird auch als Balkonweg der Alpen genannt, weil vom Weg aus an sehr vielen Stellen ein phantastischer Blick auf die Wälder, Wiesen, Dörfer und die prächtige Bergwelt der bayerischen Alpen erhascht werden kann.

Ein besonderer bayrischer Wanderweg

Immer wieder durchquert der Wanderer schmucke, historisch gut erhaltene Dörfer, bevor er wieder durch die dichten Bergmischwälder, zu den Blumenwiesen der Almen und den Gipfeln empor steigt. Oft kommt der Wanderer an Hütten bzw. Almhütten vorbei, in denen er selbst hergestellte Produkte des Almsenn und a gschmeidige bayerische Brotzeit bekommen kann. Da spürt man dann, dass die Berge rufen. Alm für Alm, Joch für Joch und Gipfel für Gipfel warten nur darauf vom Bergsteiger erklommen zu werden. Viele der Hütten sind bereits auch für Übernachtungsgäste eingerichtet und bieten eine hervorragende Verpflegung für die Wanderer. Hier am Besten entlang der Route auch immer wieder im Internet nach den entsprechenden Angeboten suchen.

Auch gibt es bezüglich des Schwierigkeitsgrades meist zwei Varianten des Wanderweges. Immer eine so genannte "Jochroute", die eine leichtere Variante darstellt und eine "Gipfelroute", die eher für gut erfahrene Bergsteiger oder für Bergsteiger mit Bergführer gedacht ist. Da dieser Wanderweg auch nicht durchgehend beschildert ist, empfiehlt es sich immer eine gute Wanderkarte mitzuführen, um das Ferne Ziel Berchtesgaden und den Königssee auch zu erreichen. Die Wegbeschaffenheiten reichen von asphaltierten Wegen, Touren auf Schotter und Kies bis hin zu schwierigen Felssteigen bei den "Gipfelrouten".

Zum Schluss noch eine Auflistung der Orte, die der Wanderer durchquert:

Der Beginn der Weitwanderung ist Lindau am Bodensee, dann führt der Wanderweg durchs Allgäu über Pfronten nach Füssen. Weiter gewandert wird nach Eschenlohe, Lenggries, Bad Wiessee, Fischbachau, Brannenburg, Marquartstein, Ruhpolding, Bad Reichenhall und zum Schluss erreicht man den Nationalpark Berchtesgaden und kann sich hier von den Strapazen erholen.

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