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Noch mehr Strecken für Familien mit Kinderwagen: Wandern am Königssee

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Autor: | 26.09.2010

Die Gegend rund um den Königssee ist heute das Biosphärenreservat Berchtesgaden

Es ist hervorgegangen aus der ursprünglichen Schutzzone, die bereits zu Anfang des 20ten Jahrhunderts installiert worden ist. In diesem gesamten Bereich wird der sanfte Tourismus gelebt und betrieben. So findet sich ein weit verzweigtes Netz an Wanderwegen, die durch die beeindruckende Natur führen. Auf dieser Seite möchten wir Ihnen einige Tourenbeispiele für Wanderungen geben.

Wanderungen mit dem Kinderwagen

Zum Wandern generell empfehlen wir immer festes Schuhwerk, immer auch etwas zum Trinken, wenn möglich Tee mit nicht zu viel Zucker etc. Äpfel, Bananen, damit Sie bei jeder Rast wieder Kraft tanken können. Lieber häufiger Pausen machen und die Natur genießen als sich zu sehr abzumühen. Sehr wichtig ist auch bei sehr guter Beschilderung gutes Kartenmaterial oder ein Top-aktuelles Smartphone mit GPS, damit bei der Wanderung auch nicht die Orientierung verloren geht. Nachdem viele Familien auch kleinere Kinder mit dabei haben und es für diese Familien sehr wichtig ist ob diese Wege auch mit dem Kinderwagen befahren werden können, haben wir für diese Wanderungen Beispiele gewählt, die auch mit dem Kinderwagen bestritten werden können.

Das Klausbachtal in der Nationalparkgemeinde Ramsau

Die Wanderungen in das Klausbachtal beginnen immer an der Nationalpark-Informationsstelle Hintersee. Von dort aus führt eine asphaltierte Straße bis zur Wildfütterung, die gerade in den Wintermonaten ein sehr beliebtes Ausflugsziel für Jung und Alt ist. Parallel zur Straße sind auch breite Wege angelegt worden über die in aller Ruhe gewandert werden kann. Es finden sich immer wieder Querverbindungen zur Asphaltstraße. Die Straße führt bis zum Hirschbichlpass. Entlang der Straße finden die Wanderer auch immer wieder Bushaltestellen. Hier verkehren moderne Niederflurbusse, die zum Teil auch für Kinderwagen und Rollstuhlfahrer geeignet sind.
Eine Möglichkeit für Familien mit Kindern ist hier mit dem Linien-Bus bis nach Hirschbichl zu fahren. Von dort aus können Sie zur Litzlalm wandern oder über die Bindalm, vorbei an den Mühlsturzhörnern wieder Hinaus in Richtung Hintersee

Zusammengefasst:
Weglänge: variabel
Höhenunterschied: variabel

Der St. Bartholomä Rundweg

Diese Wanderung beginnt zuerst einmal mit einer Bootsfahrt über den Königssee, vorbei an der Insel Christlieger, Zwischenstopp an der Echowand und dann weiter zum Ziel, der Halbindel St. Bartholomä.

Beim Einstieg in das Boot mit Kindern, Kinderwagen etc. müssen hier allerdings die Bootsführer um Hilfe gebeten werden. Auch auf St. Bartholomä gibt es eine Nationalpark-Informationsstelle. Sie folgen den Hinweisschildern in Richtung Informationsstelle und befinden sich bereits auf dem Rundweg. Der Weg führt vorbei an der Wildfütterung und an der so genannten Lawinenschneise, bevor es entlang des Sees wieder zurück zum Ausgangspunkt zurück geht. Hierbei seien noch einige Informationen zur Wallfahrtskirche und der Infostelle des Nationalpark. Die kleine, dem heiligen St. Bartholomäus gewidmete Wallfahrtskirche wurde im 17. Jahrhundert gebaut. Das angrenzende Gebäude wurde früher als Jagdschloss von den Fürstpröbsten und bayerischen Königen als Sommerresidenz genutzt. Heute ist es ein Gasthaus.

Die Informationsstelle des Nationalparks befindet sich in einer historischen Waldarbeiterhütte. Hier wird über die ständigen Veränderungen in der Natur berichtet. Gerade hier in der Kernzone des Biosphärenresvates lassen sich diese Veränderungen besonders gut beobachten.

Zusammengefasst:
Weglänge: ca. 1 km
Höhenunterschied: keine Steigung

Wanderung zur Eiskapelle am Königssee

Eine Wanderung zur Eiskapelle ist leider nicht barrierefrei und somit auch nicht für Kinderwagen und Rollstuhlfahrer geeignet. Die Eiskapelle wurde als Geotop eingestuft und zählt im Übrigen zu den schönsten 100 Geotopen in ganz Bayern. Die Wanderung beginnt wieder an der Bootsanlegestelle St. Bartholomä am Königssee. Zu beginn führt ein gut ausgebauter Wanderweg zur Kapelle die St. Johann und Paul geweiht ist. Diese Kapelle wurde 1620 im spätgotischen Stil erbaut. Von hier aus geht es nun weiter in Richtung der Eiskapelle, die sich am Fuße der Watzmann Ostwand befindet.

Die Eiskapelle entsteht durch Schmelzwasser des Schnees, der aus dem Watzmann-Massiv kommt. Das Schmelzwasser schwemmt im Laufe des Sommers eine große Öffnung aus dem Lawinenschnee, so dass hier diese große Öffnung entsteht. Das Betreten der Eiskapelle ist lebensgefährlich, da dieses Gewölbe auch jederzeit einstürzen kann. Auch für diese Wanderung empfehlen wir festes Schuhwerk, da die letzten ca. 30 Minuten über losen Schotter marschiert werden müssen und Wegkennzeichnungen nur mit Seinmandln erfolgen. Von der Eiskapelle aus kann man über das lose Geröll noch bis an den Fuß der berühmten Watzmann-Ostwand marschieren und hinauf sehen. Der Einstieg in diese Wand bleibt aber erfahrenen Bergsteigern vorbehalten und ist für ungeübte lebensgefährlich, da sogar erfahrene Bergsteiger in dieser Wand schon ums Leben gekommen sind.

Zusammengefasst:
Weglänge: ca. 3 km
Gehdauer: ca. 1,5 Std
Höhenunterschied: ca. 150m

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