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Die Insel Christlieger im Königssee

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Autor: | 06.05.2010

Die Christlieger ist die einzige Insel im Königssee und wird auch Johannesinsel genannt. Die Fläche der Insel beträgt 1.260 qm und liegt in etwa 300 Meter vom Nordufer des Königssees, dort wo sich auch die Seelände bzw. Bootsanlegestelle befindet. Bei Festen und Feierlichkeiten werden von der Insel auch große Feuerwerke in den bayerischen Himmel geschossen.

Die Insel Christlieger ist ein bewaldeter Fels, der sich noch im seichten Teil des Königssees befindet. Nördlich der Insel beträgt die Wassertiefe nur bis zu 3 Meter und südlich der Insel ist die Abbruchkante in die Tiefe des Königssees.



Auf der Insel Christlieger befindet sich die Statue des Heiligen Johannes von Nepomuk.  Der Heilige Johannes von Nepomuk ist der Schutzpatron der Schiffer. Die ca. 1,8 Meter hohe Statue, die sich auf einem ca. 2 Meter hohen Sockel befindet wurde anlässlich eines Bootsunglücks dort auf der Insel Christlieger aufgestellt. Bei diesem Schiffsunglück am Königssee kenterte ein Boot und 4 Schiffsinsassen konnten in letzter Minute gerettet werden. Zum Dank wurde im Jahre 1711 diese Statue auf der Insel errichtet. Bezahlt bzw. gestiftet wurde diese Statue von Johann Anton Zeitlmayer, damaliger Landrichter der Fürstprobstei in Berchtesgaden. Es gibt auch Überlieferungen, dass sich an gleicher Stelle schon vorher eine Statue des Hl. Bartholomäus gestanden haben soll.

Insel Christlieger

Unter dem Denkmal befindet sich eine Grotte, die über einen Zugang im Westen zugänglich ist. Dieser Zugang zur Grotte ist aber mit einem Gittertor abgesperrt. Nachdem 1810 die damalige Fürstprobstei Berchtesgaden zum Königreich Bayern gefallen ist wurde die Insel bzw. die Bauwerke auf der Insel im Auftrag von Königs Max I. saniert und erweitert. In der 1853 verfassten Inventarliste des bayerischen Königshauses wird die Insel Chrislieger wie folgt beschrieben:

Die an der nördlichen Bucht des Königssees gelegene Insel in einer schönen Lage ist mit Bäumen und Gesträuch bewachsen und es befindet sich auf derselben ein Sommerhäuschen..., ein Schutzdach auf vier Säulen, ein Stein als Kochherd..., die hübsche Marmorstatue mit Piedestal des Heiligen Johann, drei steinerne Pyramiden, eine kleine Brücke, eine Anfahrstelle, eine Sitzbank, mehrere Geländer; die Plätze und Wege sind bekiest.

Heute fahren täglich dutzende Elektroboote der Schifffahrt an der Insel vorbei und der Insel wird eigentlich zu wenig Beachtung geschenkt. Ob das nicht vielleicht sogar ein Glück für die Insel ist weiß man nicht, denn sehr viele Besucher verträgt die Insel ob Ihrer Größe ja nicht. Es sind diejenigen Besucher des Königssees, die sich ein Ruderboot leihen und um einiges mehr an Zeit mitbringen, die zur Insel rudern.

Einmal auf der Insel angekommen, kann man in aller Ruhe auf den See blicken, ausspannen und die Statue einmal ganz genau inspizieren. Von der Insel aus hat der Besucher zum Beispiel einen wunderbaren Blick auf das denkmalgeschützte Gesamtensemble der Seelände, mit dem Hotel Schiffmeister, dem Biergarten, der Anlegestelle der Boote sowie auf der rechten Seite die Schiffswerft am Königssee.

Hier werden im Übrigen die Schiffe, mit denen die Besucher über den See gefahren werden noch selbst hergestellt. Seit Anfang des 20ten Jahrhunderts fahren diese Boote bereits mit Elektroantrieb. Nicht aber aus Umweltschutzgründen, sondern viel mehr, um das Wild bzw. die Jäger bei der Jagt nicht durch das Motorengeräusch der Schiffe zu stören. Aber dies sei hier nur am Rande bemerkt. Weiters fällt der Blick auf den unteren Teil der  Bobbahn im Schatten des Grünsteins mit dem ganz am See gelegenen Gasthaus Echostüberl. Diese Bobbahn war weltweit die erste Kunsteisbahn und hat in sportlichen Kreisen den Namen dieser Region in die ganze Welt hinausgetragen. Aber auch dies sei hier nur am Rande erwähnt.

St. Bartholomä

Der Blick ganz in die Tiefe des Königssee bis St. Bartholomä bleibt dem Besucher der Insel Christlieger allerdings verwehrt. Hierzu müsste der Ruderbootfahrer ganz wie in alten Zeiten noch etwas Kraft und Zeit mitbringen und Richtung Malerwinkel rudern. Von dort aus ist der einzige fjordartige See der Alpen zu einem großen Teil einsehbar. So sieht der Ruderbootfahrer von hier aus auch die berühmte Watzmann Ostwand und die Halbinsel St. Bartholomä, von der aus zahlreiche Bergtouren Ihren Anfang nehmen.

Ausflugstipp

So klein und unscheinbar wie diese Insel ist, so viel Interessantes gibt es aber auch. So ist auch dies wieder ein Grund mehr nicht nur einen Tagesausflug zum Königssee zu machen sondern gleich länger zu verweilen und ein paar Tage Urlaub am schönsten Alpensee zu verbringen, um auch die auf den ersten Blick unscheinbaren Dinge zu erleben.

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